Die balearische Landwirtschaft sucht ihre Zukunft in der Vielfalt des Anbaus

Das Projekt unterstützte kleine nachhaltige landwirtschaftliche Betriebe, die traditionelle Anbaumethoden beibehalten

Worum geht es?

Das Projekt hat kleine und mittlere landwirtschaftliche Betriebe auf den Balearen dabei unterstützt, ihren Anbau zu diversifizieren und traditionelle Anbaumethoden beizubehalten. Die Maßnahme fördert ein nachhaltigeres, regionales Landwirtschaftsmodell, das Vorteile für die Umwelt und die Artenvielfalt mit sich bringt.

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Daten

  • Ankurbelung der Diversifizierung des Anbaus und der nachhaltigen traditionellen Landwirtschaftsbetriebe auf den Balearen

  • Mallorca, Menorca, Ibiza, Formentera

  • Govern de les Illes Balears

  • Fons de Garantia Agrària i Pesquera de les Illes Balears (FOGAIBA)

  • ITS2017-066

  • 1.500.000 €

  • 1.500.000 €

  • 1.103.459 €

  • 2017

  • Ausgeführt

  • Umweltschutz

  • Ausgeführt: 73.56%

  • 28.07.2020

Das Projekt

Vor dem Hintergrund des Drucks durch Verstädterung und der Klimakrise ist die Erhaltung der Agrarlandschaft der Balearen zu einer strategischen Herausforderung geworden. Dieses Projekt ist Teil einer Reihe von Fördermaßnahmen, die darauf abzielen, den ökologischen Wert der traditionellen Landwirtschaft anzuerkennen und ihre Rolle als Stütze der Artenvielfalt und des territorialen Zusammenhalts zu stärken.

Die Maßnahme konzentriert sich auf die finanzielle Unterstützung von Betrieben, die Trockenkulturen wie Mandel-, Johannisbrot- oder Feigenbäume anbauen sowie von Betrieben, die Mischkulturen anbauen, lokale Sorten erhalten, Vegetationsdecken und einheimische Arten pflegen oder auf differenzierte Produktionen setzen. Diese Elemente sind keineswegs nebensächlich, sondern bilden das lebendige Gewebe des Agrarökosystems der Balearen.

Die Begünstigten erhielten eine Mindestbeihilfe, sofern sie bestimmte Umweltanforderungen erfüllten. Die von FOGAIBA (Garantiefonds für Landwirtschaft und Fischerei der Balearen) verwaltete Ausschreibung priorisierte Praktiken, die die Wasserinfiltration, die Bodenfruchtbarkeit und den Kampf gegen Erosion fördern. Berücksichtigt wurden auch der Anbau von Trockengemüse und die in den Betrieb integrierte Viehzucht.

Die Umsetzung erforderte eine öffentliche Investition in Höhe von über einer Million Euro. Das Projekt trägt dazu bei, das Ansehen der Landwirte zu verbessern, die ländliche Umgebung zu stabilisieren und eine Kulturlandschaft zu erhalten, die die Identität des Archipels prägt.

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