Hydraulische Verbindung zwischen Maria de la Salut und Petra

Eine neue Leitung verbessert die Wasserversorgung und -regulierung im Pla de Mallorca

Worum geht es?

Der Bau einer neuen Trinkwasserleitung zwischen Maria de la Salut und Petra ist Teil der Strategie zur Stärkung der Wasserversorgung in Pla de Mallorca. Das Projekt umfasst Regulierungsreservoirs, und neue Kontroll- und Verbindungsinfrastrukturen, um die Versorgung sicherzustellen und den Druck auf überbeanspruchte Grundwasserleiter zu verringern.

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Daten

  • Rohrleitungsprojekt „Maria de la Salut - Petra

  • Mallorca (Maria de la Salut, Petra)

  • Govern de les Illes Balears

  • Agència Balear de l'Aigua i la Qualitat Ambiental (ABAQUA)

  • ITS2016-021

  • 12.447.922 €

  • 12.447.922 €

  • 8.945.335 €

  • 2016

  • Laufend

  • Umweltschutz

  • Ausgeführt: 71.86%

  • 04.03.2025

Das Projekt

Die Verstärkung des Hauptwasserversorgungsnetzes ist eine der Prioritäten der wasserwirtschaftlichen Planung auf Mallorca, insbesondere in Regionen, in denen die Grundwasserleiter Qualitätsprobleme oder eine Übernutzung aufweisen. Mit dem Ziel, die Versorgung sicherzustellen und eine nachhaltigere Bewirtschaftung der Ressource zu fördern, hat die Regierung der Balearen den Bau einer Leitung zwischen den Gemeinden Maria de la Salut und Petra vorangetrieben. Dieser Abschnitt ist ein zentrales Teilstück des künftigen Versorgungssystems bis zur Llevant auf der Insel.

Das Projekt umfasst eine Reihe von technischen Maßnahmen, wie den Bau eines 6.000 m³ großen Regulierungsreservoirs und eines Kontrollgebäudes in Maria de la Salut sowie einer neuen Haupttrinkwasserleitung. In Petra wird ein weiteres 1.920 m³ großes Reservoir gebaut, während in Ariany eine Verbindungsleitung eingerichtet wird, die für zukünftige Erweiterungen in Richtung Manacor und der Ostküste vorbereitet ist.

Insgesamt beläuft sich die Investition auf über zwölf Millionen Euro. Die Bauarbeiten wurden mit einer langfristigen Nutzungsperspektive konzipiert, die sowohl den aktuellen Bedarf als auch zukünftige Szenarien des Bevölkerungs- und Tourismuswachstums in der Region berücksichtigt.

Diese Infrastruktur wird die Qualität des an die Gemeinden von Pla de Mallorca gelieferten Wassers verbessern und den Druck auf die lokalen Grundwasserleiter verringern, was deren Erholung begünstigt. Laut Angaben der Balearischen Behörde für Wasser und Umweltqualität (ABAQUA) handelt es sich dabei um eine wichtige Maßnahme, um das Wassersystem der Insel ins Gleichgewicht zu bringen und zu einem Modell zu gelangen, das widerstandsfähiger gegenüber den Auswirkungen des Klimawandels ist.

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