Entsalztes Wasser wird das Stadtzentrum von Ciutadella erreichen

Eine neue Leitung wird die Anlage von Artrutx mit dem Reservoir von Son Blanc verbinden

Worum geht es?

Bislang konnte die Entsalzungsanlage von Ciutadella nur das Gebiet von Cala en Bosch versorgen. Mit dieser neuen Leitung zum Reservoir von Son Blanc wird das Verteilungsnetz erweitert, um aufbereitetes Trinkwasser in den Stadtkern von Ciutadella zu leiten und so eine seit ihrem Bau unzureichend genutzte Infrastruktur zu optimieren.

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Daten

  • Leitungsprojekt von der Entsalzungsanlage in Ciutadella zum Tank von Son Blanc

  • Menorca (Ciutadella de Menorca)

  • Govern de les Illes Balears

  • Agència Balear de l'Aigua i la Qualitat Ambiental (ABAQUA)

  • ITS2016-024

  • 583.630 €

  • 583.630 €

  • 382.051 €

  • 2016

  • Ausgeführt

  • Umweltschutz

  • Ausgeführt: 65.46%

  • 26.09.2023

Das Projekt

Das Hauptwasserversorgungsnetz auf Menorca ist seit Jahren mit strukturellen Einschränkungen konfrontiert, insbesondere im Raum von Ciutadella. Die zur Verstärkung der Versorgung auf der Insel erbaute Entsalzungsanlage versorgte aufgrund einer teilweisen Verbindung mit dem Reservoir von Artrutx kaum mehr als das Gebiet von Cala en Bosch. Mit dieser Maßnahme soll ihre tatsächliche Reichweite auf weitere Bevölkerungsgruppen ausgedehnt werden.

Das Projekt umfasste die Installation einer Leitung für aufbereitetes Wasser von der Pumpstation der Entsalzungsanlage zum Reservoir von Son Blanc. Es wurden zwei Hauptabschnitte festgelegt: der erste in westlicher Richtung bis zum Weg von s’Hort de ses Taronges; der zweite in südlicher Richtung, der direkt mit dem Reservoir verbunden ist. Die Maßnahme ist als erste Phase eines umfassenderen Netzes gedacht.

Das Projekt dient auch einem übergeordneten Ziel: der Stärkung der Wasserversorgungsautonomie der Insel, der Entlastung überbeanspruchter Grundwasserleiter und der besseren Nutzung der Produktionskapazität von entsalztem Wasser. Die Investition schafft die Voraussetzungen für künftige Erweiterungen der Infrastruktur.

Neben den direkten Auswirkungen auf die städtische Wasserversorgung eröffnet das Projekt die Möglichkeit für weitere Verbesserungen im Bereich des Wasserkreislaufmanagements, wie etwa die künstliche Grundwasseranreicherung oder die Nutzung von aufbereitetem Abwasser, wie es in den Wasserplanungsstrategien der Balearen-Regierung vorgesehen ist.

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