Neues Wassersportzentrum auf Formentera soll den Tourismus außerhalb der Saison ankurbeln

Das Projekt konzentriert die Wassersportaktivitäten im Estany des Peix und fördert die Saisonunabhängigkeit

Worum geht es?

Der Bau eines Wassersportzentrums in La Savina und der Umzug der städtischen Segelschule von Formentera haben es ermöglicht, die Insel mit speziellen Einrichtungen für die organisierte Ausübung von Wassersportaktivitäten auszustatten. Das Projekt wurde mit einer öffentlichen Investition von über einer Million Euro realisiert.

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Daten

  • Bau eines Wassersportzentrums und Verlegung der städtischen Segelschule in La Savina, Formentera.

  • Formentera (Formentera)

  • Consell Insular de Formentera

  • Consell Insular de Formentera

  • ITS2019-108

  • 1.028.381 €

  • 1.028.381 €

  • 1.028.381 €

  • 2019

  • Ausgeführt

  • Verbesserung des Reiseziels

  • Ausgeführt: 100%

  • 04.08.2021

Das Projekt

Die Beziehung zwischen Formentera und dem Meer ist sowohl historisch als auch essenziell. Diese Verbindung hat mit dem Bau eines neuen Wassersportzentrums in La Savina konkrete Gestalt angenommen, dessen Ziel es ist, die steigende Nachfrage nach Aktivitäten im Zusammenhang mit der Meeresumwelt auf nachhaltige Weise zu koordinieren und zu kanalisieren. In einem ökologisch wertvollen Gebiet wie dem Estany des Peix hat man sich dafür entschieden, die Insel mit einer funktionalen, zugänglichen und angepassten Ausstattung auszustatten.

Die neue Infrastruktur entspricht zudem einem organisatorischen Bedarf. Durch die Verlegung der städtischen Segelschule und die Bündelung der Dienstleistungen können nun an einem einzigen Ort verschiedene Wassersportarten angeboten werden: vom Segeln und Rudern bis zum Tauchen, unter kontrollierten Bedingungen und mit Ausbildungscharakter. Es handelt sich um ein Engagement für einen geordneten Zugang zum Meer und ein hochwertiges nautisches Erlebnis für Einwohner und Besucher.

Aus touristischer Sicht zielt das Projekt darauf ab, den Kalender zu erweitern. Auf einer Insel, die unter dem Druck der Sommersaison leidet, ist es für die Diversifizierung der lokalen Wirtschaft entscheidend, über Ressourcen zu verfügen, die in der Nebensaison Besucher anziehen. So fördert das Zentrum nicht nur den Sport, sondern stärkt auch die vom Inselrat vorangetriebene Strategie zur Saisonunabhängigkeit.

Das vollständig durch die Steuer für nachhaltigen Tourismus finanzierte Projekt wurde 2023 zu 100 % abgeschlossen. Die Anlagen sind bereits in Betrieb und haben sich als Beispiel dafür etabliert, wie öffentliche Investitionen gleichzeitig der verantwortungsvollen Freizeitgestaltung, dem Umweltschutz und einer ausgewogenen territorialen Entwicklung dienen können.

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