Wiederherstellung des Kulturerbes in Sa Caleta: Archäologie und militärische Erinnerung

Ibiza rehabilitiert die phönizische Ausgrabungsstätte Sa Caleta und ihre Militärbatterie, um sie für die Öffentlichkeit zugänglich zu machen

Worum geht es?

An der Südwestküste Ibizas schreitet ein Projekt mit doppeltem kulturellem Wert voran: die Wiederherstellung der phönizischen Siedlung Sa Caleta, die von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt wurde, und die Restaurierung der Küstenbatterie N-52, einem Überbleibsel aus dem 20. Jahrhundert. Ziel ist es, beide Orte als Informationszentren für die Öffentlichkeit zugänglich zu machen.

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Daten

  • Projekt zur Sanierung und Umwandlung in Museum der phönizischen Siedlung und der Küstengeschütze von Sa Caleta (Sant Josep de Sa Talaia) zwecks Schaffung eines Interpretationszentrums.

  • Ibiza (Sant Josep de Sa Talaia)

  • Consell Insular d'Eivissa

  • Consell Insular d'Eivissa

  • ITS2019-095

  • 683.651 €

  • 583.651 €

  • 254.456 €

  • 2019

  • Laufend

  • Kulturelles Erbe

  • Ausgeführt: 43.6%

  • 06.05.2024

Das Projekt

Der Ort Sa Caleta in Sant Josep de sa Talaia beherbergt eine der bedeutendsten archäologischen Stätten Ibizas: eine alte phönizische Siedlung aus dem 7. Jahrhundert v. Chr. Parallel dazu sind hier die Überreste der Küstenbatterie N-52 erhalten, einer militärischen Anlage aus dem letzten Jahrhundert, die zum Kulturgut erklärt wurde. Das teilweise mit Mitteln aus dem Fonds der Steuer für nachhaltigen Tourismus finanzierte Renovierungsprojekt zielt darauf ab, beide Elemente durch einen integrierten Museumsbereich zu erhalten und zu erklären.

Mit einer Gesamtinvestition von 683.651 Euro schreitet das Projekt weiter voran, wobei Maßnahmen wie die Restaurierung der Siedlung, einschließlich der derzeit aus Sicherheitsgründen abgedeckten Bereiche, und die Wiederherstellung wichtiger Elemente der Batterie wie Tunnel, Schießscharten oder das Kommandozentrum vorgesehen sind. Der Inselrat von Ibiza leitet die Maßnahmen, deren Abschluss für 2025 vorgesehen ist.

Die zweite Phase sieht die Eröffnung eines Informationszentrums in der restaurierten ehemaligen Kaserne vor. Hier sollen Ausstellungs-, audiovisuelle und pädagogische Räume eingerichtet werden, um die phönizische Vergangenheit der Insel und die defensive Rolle des Ortes im 20. Jahrhundert zu veranschaulichen. Zu den einzigartigsten Elementen gehört die originalgetreue Nachbildung eines phönizischen Hauses.

Dieses Projekt soll nicht nur einen einzigartigen Ort restaurieren und aufwerten, sondern auch die Verbindung zwischen Kulturerbe und Bürgerschaft stärken. Das museografische Konzept, das sich auf historisches Wissen und Bildungsarbeit fokussiert, fügt sich in die Umgebung des Naturparks Ses Salines ein und erweitert so dessen kulturelle und ökologische Dimension.


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