Förderung der landwirtschaftlichen Diversifizierung im ländlichen Raum der Balearen

Das Programm hat Maßnahmen zur Verbesserung des Bodens, der Biodiversität und der Landschaft bewertet

Worum geht es?

Eine öffentlich finanzierte Initiative hat Hunderte von landwirtschaftlichen Betrieben auf Mallorca, Menorca, Ibiza und Formentera für ihren Beitrag zum Erhalt der Landschaft und der Biodiversität unterstützt. Das Programm hat mehr als 1,1 Millionen Euro bereitgestellt und zielte darauf ab, ein nachhaltiges agroökologisches Modell zu stärken.

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Daten

  • Förderung der Diversifizierung des Anbaus in nachhaltigen traditionellen Landwirtschaftsbetrieben auf den Balearen

  • Mallorca, Menorca, Ibiza, Formentera

  • Govern de les Illes Balears

  • Fons de Garantia Agrària i Pesquera de les Illes Balears (FOGAIBA)

  • ITS2016-008

  • 1.500.000 €

  • 1.500.000 €

  • 1.148.459 €

  • 2016

  • Ausgeführt

  • Umweltschutz

  • Ausgeführt: 76.56%

  • 30.06.2019

Das Projekt

Auf den Balearen dominieren der Tourismus und der Dienstleistungssektor die Wirtschaftslandschaft. Vor diesem Hintergrund sind Landwirtschaft und Viehzucht trotz ihrer historischen Bedeutung in den Hintergrund getreten. Dennoch sind viele Betriebe weiterhin aktiv und halten eine Verbindung zum Land aufrecht, die weitreichende ökologische, soziale und kulturelle Auswirkungen hat.

Mit dieser Prämisse entstand das Projekt zur Förderung der Diversifizierung des Anbaus auf traditionellen Bauernhöfen, das von der Regierung der Balearen über den FOGAIBA gefördert wird. Das Ziel war zweierlei: Zum einen die kostenlosen Umweltdienstleistungen kleiner und mittlerer Betriebe – von der Bestäubung bis zur organischen Düngung – zu vergüten, zum anderen landwirtschaftliche Praktiken zu fördern, die ein nachhaltiges Betriebsmodell stärken.

Die Initiative, die mit 1,5 Millionen Euro aus dem Fonds der Steuer für nachhaltigen Tourismus dotiert war, wurde zwischen 2016 und 2017 umgesetzt. Die Hilfe richtete sich insbesondere an Mischkultursysteme und extensive Viehhaltung, die entscheidend dazu beitragen, die Degradation des ländlichen Raums zu verhindern. Das Projekt würdigte auch die Rolle unsichtbarer Akteure wie beispielsweise Imker, deren Aktivitäten für das ökologische Gleichgewicht unerlässlich sind.

Solche Aktionen tragen dazu bei, die positiven externen Effekte traditioneller landwirtschaftlicher Betriebe hervorzuheben, die über ihre direkte wirtschaftliche Produktion hinausgehen. Angesichts des Klimawandels und des Verlusts der Artenvielfalt zielt dieses Landwirtschaftsmodell nicht nur darauf ab, die Würde der Bauernschaft zu wahren, sondern auch eine kohärente Strategie zum Schutz der Inselgebiete zu entwickeln.

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