Hydraulische Verbindungen zur Optimierung der Wasserversorgung im Norden Mallorcas

Das Projekt ermöglicht die Umkehrbarkeit der Fließrichtung zwischen sa Marineta und s’Estremera und verbessert die Steuerung des Systems

Worum geht es?

Der Bau von drei hydraulischen Verbindungen zwischen sa Marineta und dem Aquifer von s’Estremera wird eine Wasserverteilung in beiden Richtungen erlauben. Dadurch wird die Versorgung im Norden von Mallorca optimiert und die Erholung der Grundwasserressourcen gefördert. Die Maßnahmen umfassen zudem einen zentralen Bypass zur Verbesserung der Regelung und des Systemdrucks.

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Daten

  • Ausführungsprojekt der Umgehung in der Leitung von sa Marineta - s'Estremera sowie Automatisierung und Kontrolle der Anlagen

  • Mallorca (Binissalem, Consell, Inca, Llubí)

  • Govern de les Illes Balears

  • Agència Balear de l'Aigua i la Qualitat Ambiental (ABAQUA)

  • ITS2016-018

  • 439.230 €

  • 439.230 €

  • 306.545 €

  • 2016

  • Ausgeführt

  • Umweltschutz

  • Ausgeführt: 69.79%

  • 26.09.2023

Das Projekt

Ein effizientes Wassermanagement auf Mallorca hängt zunehmend von einem stärker vernetzten und flexiblen hydraulischen System ab. Vor diesem Hintergrund reagiert das Projekt zur Umsetzung des Bypasses zwischen sa Marineta und s’Estremera auf die Notwendigkeit, das Wassertransportsystem an die klimatische Variabilität und den steigenden Druck auf die Grundwasserressourcen anzupassen. Der von der Steuer für nachhaltigen Tourismus (ITS) finanzierte Plan sieht Bauarbeiten in mehreren Gemeinden des Pla de Mallorca vor.

Die Maßnahmen bestehen aus der Installation von drei neuen strategischen Verbindungen, die mit Steuerungs-, Manövrier- und Regelungssystemen ausgestattet sind. Diese ermöglichen es, die Fließrichtung in der Pipeline zwischen den Anlagen von sa Marineta und dem Grundwasserleiter s'Estremera umzukehren. Diese Reversibilität eröffnet die Möglichkeit, den Norden der Insel und künftig auch die Region Llevant je nach Ressourcenverfügbarkeit zu versorgen.

Darüber hinaus umfasst das Projekt den Bau eines Bypasses zwischen der Abzweigung von Consell und der Hauptleitung, ausgestattet mit einem Regelventil zur Anpassung von Durchflussmengen und Druck. Diese Maßnahme verbessert die Wasserverteilung im Hochdrucknetz und verleiht dem hydraulischen System der Insel mehr Autonomie, insbesondere in Zeiten von Wasserknappheit oder bei besonderen Bedürfnissen.

Die Bauarbeiten betrafen mehrere Abschnitte des Camí Vell de Muro in den Gemeinden Consell, Binissalem, Inca und Llubí. Mit einer durchgeführten Investition von mehr als 300.000 Euro verbessert das Projekt nicht nur die Widerstandsfähigkeit der Wasserversorgung der Insel, sondern fördert auch die Erholung übernutzter Grundwasserleiter wie sa Marineta.

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