Kreislaufwirtschaft mit sozialer Wirkung auf die Entsorgung von touristischen Abfällen

Eine Initiative, die Recycling und Beschäftigungsfähigkeit für benachteiligte Gruppen auf Mallorca verbindet

Worum geht es?

Touristische Abfälle reduzieren und inklusive Arbeitsplätze schaffen sind die Schwerpunkte dieses Projekts, das auf Mallorca ins Leben gerufen wurde. Es wurde mit 700.000 Euro aus öffentlichen Mitteln finanziert und legt Wert auf die Sozialwirtschaft, um Abfälle in Chancen zu verwandeln und sozial schwache Personen zu unterstützen.

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Daten

  • Ankurbelung der Sozial- und Kreislaufwirtschaft. Nachhaltige Entsorgung von touristischem Abfall und Schaffung von Arbeitsplätzen für von Ausgrenzung bedrohte Menschen

  • Mallorca (Alcúdia, Marratxí, Muro, Santa Margalida)

  • Govern de les Illes Balears

  • Direcció General de Residus i Educació Ambiental

  • ITS2017-122

  • 700.000 €

  • 700.000 €

  • 494.281 €

  • 2017

  • Ausgeführt

  • Umweltschutz

  • Ausgeführt: 70.61%

  • 14.04.2026

Das Projekt

Die Entsorgung von touristischen Abfällen ist eines der größten ökologischen Herausforderungen auf den Balearen. Zu diesem Umweltdruck kommt noch die soziale Auswirkung eines auf Tourismus ausgerichteten Wirtschaftsmodell hinzu, das Ungleichheit und Arbeitsplatzunsicherheit in bestimmten Gruppen schafft. In diesem Kontext hat das regionale Ministerium für Umwelt und Territorium eine Initiative ins Leben gerufen, die aus dem Fonds der Steuer für nachhaltigen Tourismus finanziert wurde und Nachhaltigkeit und soziale Gerechtigkeit miteinander verbindet.

Das Projekt ist an zwei Hauptzielen ausgerichtet: den durch Tourismus generierten Abfall durch Prozesse der Kreislaufwirtschaft zu nutzen und Arbeitsplätze für von sozialer Ausgrenzung bedrohte Menschen zu schaffen. Die Strategie besteht darin, Projekte zu unterstützen, die von solventen Privateinrichtungen mit sozialem und ökologischem Engagement vorangetrieben werden und sich langfristig selbstverwalten können.

Zu den geplanten Maßnahmen gehören Aktivitäten wie das Remanufacturing oder die Individualisierung wiederverwendeter Produkten, die nicht nur Abfall vermeiden, sondern auch Menschen mit psychischen Problemen oder in Situationen schwerer Ausgrenzung alternative Arbeitsplätze bieten. Es wird geschätzt, dass solche Initiativen mehr als hundert betreute Arbeitsplätze schaffen können.

Mit einem Budget von 700.000 Euro aus öffentlichen Mitteln entspricht das Projekt der europäischen Strategie für Abfallwirtschaft und grüne Arbeitsplätze und stärkt gleichzeitig die Rolle der Sozialwirtschaft als Motor für den ökologischen Wandel.

Projektgalerie

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