Neuordnung des Parque del Velódromo

Ziel ist es, einen Raum von großer kultureller und historischer Bedeutung in der Stadt Palma wiederherzustellen und Vegetation gegen die Hitze anzubieten

Worum geht es?

Bei diesem Projekt geht um eine Neuordnung der Grünflächen der alten, derzeit nicht genutzten Radrennbahn, des Velodroms von Palma; die Verbindung durch Gehwege mit dem Canódromo-Wald und dem Parc de sa Riera, die Sanierung von Gebäuden von historischer Relevanz und die Installation ergänzender Dienstleistungen für den Park.

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Daten

  • Neuordnung des Parque del Velódromo

  • Mallorca (Palma de Mallorca)

  • Ajuntament de Palma

  • Ajuntament de Palma

  • ITS2019-011

  • 2.017.000 €

  • 80.000 €

  • 34.122 €

  • 2019

  • Laufend

  • Kulturelles Erbe

  • Ausgeführt: 42.65%

  • 26.02.2026

Das Projekt

Das Projekt ist Teil eines umfassenderen Ansatzes zur Umweltplanung in Palma, der mit europäischen Initiativen wie „Green Cooling Line“ und der Gestaltung städtischer Grünkorridore verbunden ist. Ziel ist es, die Auswirkungen des Klimawandels in der Stadt durch einheimische Bepflanzung, passive Kühlsysteme und die Vernetzung städtischer Naturräume zu verringern.

Die Maßnahme betrifft die ehemalige Radrennbahn von Tirador, einer 19.360 m² großen Fläche, die seit ihrer Schließung 1973 brachliegt. Das Projekt sieht eine Umgestaltung dieses Geländes, die Schaffung von Fußgängerwegen zu den angrenzenden Grünflächen und die Wiederherstellung historischer Strukturen wie „el Chalé“ vor, das 1918 von Gaspar Bennàssar entworfen wurde. Diese physische Integration umfasst auch die Sanierung von 509 m² denkmalgeschützter Gebäude.

Das Velodrom von Tirador war die älteste Radrennbahn Spaniens und sechs Jahrzehnte lang ein bedeutender Austragungsort für Radsportveranstaltungen. Zwischen 1903 und 1973 fanden hier bedeutende nationale Wettkämpfe statt. Die Maßnahme ermöglicht es, dessen kulturelles Erbe zu bewahren und es gleichzeitig an die aktuellen städtischen und ökologischen Anforderungen anzupassen.

Für das Projekt stehen insgesamt rund zwei Millionen Euro zur Verfügung, wovon 80.000 Euro aus dem Fonds der Steuer für nachhaltigen Tourismus (ITS) stammen. Obwohl die Bauarbeiten noch nicht begonnen haben, ist das Projekt verwaltungstechnisch bereits angelaufen und bleibt bis zu seiner endgültigen Umsetzung verlängert. Die Maßnahme ist Teil der Bemühungen der Stadtverwaltung, die Stadtlandschaft, die ökologische Nachhaltigkeit und das historische Gedächtnis der Stadt zu integrieren.

Projektgalerie

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