Verringerung des Hochwasserrisikos im Torrent Gros

Verbesserung des Flussbetts und Wiederherstellung der Umwelt in einem Schlüsselabschnitt der Metropolregion Palma

Worum geht es?

Die Regierung treibt die Verbesserung eines Abschnitts des Torrent Gros voran, einem wichtigen Flusslauf auf der Insel Mallorca. Das Projekt zielt auf die Sicherung der Ufer und die Verbreiterung des Flussbettes ab, um das Risiko von Einstürzen und Überschwemmungen zu verringern, insbesondere in Gebieten, die an städtische und landwirtschaftliche Flächen grenzen.

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Daten

  • Instandsetzung des Flussbetts und Uferanpassung des Wildbachs Torrent Gros im Abschnitt Landstraße Manacor - alte Landstraße nach Sineu, Gemeindegebiet Palma

  • Mallorca (Palma de Mallorca)

  • Govern de les Illes Balears

  • Conselleria de Medi Ambient i Territori

  • ITS2019-140

  • 1.443.000 €

  • 1.443.000 €

  • 77.242 €

  • 2019

  • Laufend

  • Umweltschutz

  • Ausgeführt: 5.35%

  • 06.05.2024

Das Projekt

Die für das mediterrane Klima typischen intensiven und konzentrierten Niederschläge machen die Bäche der Balearen zu kritischen Faktoren für die Sicherheit des Gebiets. Insbesondere der Torrent Gros, einer der längsten Flüsse der Insel mit einem Einzugsgebiet von mehr als 200 km², stellt ein potenzielles Hochwasserrisiko dar, da er dicht besiedelte Gebiete wie die Gemeinde Palma durchquert.

Dieses Projekt befasst sich mit der Anpassung des Abschnitts zwischen der Straße von Manacor und der alten Straße von Sineu in einem Gebiet, in dem das Flussbett stark erodiert ist und nur einen geringen hydraulischen Querschnitt aufweist, was die Risiken bei Starkregenereignissen erhöht. An einigen Stellen fehlen die Uferbefestigungen, wodurch die Wahrscheinlichkeit von Erdrutschen und Verstopfungen steigt.

Die geplanten Maßnahmen umfassen den Bau eines Niedrigwasserkanals, der durch Gabionenwände mit elektrogeschweißtem Gitter begrenzt wird. Dies ist eine wirksame und nachhaltige Technik zur Befestigung des Geländes. Außerdem werden mit dem überschüssigen Aushubmaterial Bermen angelegt, wodurch die Umweltauswirkungen der Grabungsarbeiten verringert werden.

Die Maßnahme wird durch ökologische Restaurierungstechniken vervollständigt, wie beispielsweise die Hydrosaat auf den neuen Terrassen und die Verlegung von perforierten Betonplatten auf dem Flussbett, die die Versickerung und die Stabilisierung der Vegetation begünstigen und zur Renaturierung des Flussbettes beitragen.

Obwohl das Projekt noch im Gange ist, legt es bereits das Fundament für eine sicherere Wasserwirtschaft, indem es Maßnahmen zur Risikoprävention und zum Umweltschutz in eine für die Insel wichtige Infrastruktur integriert.


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