Bekämpfung invasiver Arten auf Ibiza und Formentera

Das Projekt konzentriert sich auf die Beseitigung von Gefahren für die Artenvielfalt auf den Pityusen

Worum geht es?

Die Ausbreitung exotischer Arten wie Pennisetum (Lampenputzergräser) oder der Hufeisennatter hat zu einem Überwachungs- und Bekämpfungsplan auf Ibiza und Formentera geführt. Das bereits abgeschlossene Programm wurde öffentlich finanziert und ist Teil der Strategien zum Umweltschutz des Archipels.

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Daten

  • Kontrolle invasiver Arten auf den Pitiusen-Inseln.

  • Ibiza, Formentera

  • Govern de les Illes Balears

  • Direcció General d'Espais Naturals i Biodiversitat

  • ITS2019-077

  • 853.461 €

  • 853.461 €

  • 856.725 €

  • 2019

  • Ausgeführt

  • Umweltschutz

  • Ausgeführt: 100.38%

  • 25.11.2024

Das Projekt

Invasive Arten stellen eine der hartnäckigsten und komplexesten Bedrohungen für die globale Artenvielfalt dar. Auf den Balearen und insbesondere in den Ökosystemen der Inseln wie den Pityusen wird ihre Auswirkung durch die ökologische Anfälligkeit der Umgebung noch verstärkt. Als Reaktion darauf hat die Regierung einen spezifischen Plan für Ibiza und Formentera entwickelt, der sich auf die Überwachung, Ausrottung und Bekämpfung der wichtigsten invasiven Arten konzentriert, die in den letzten Jahren entdeckt wurden.

Das Projekt, das von der Generaldirektion für Naturräume und Biodiversität geleitet wird, konzentrierte seine Bemühungen auf bestimmte Arten wie Pennisetum (Lampenputzergräser), ein Gras mit hoher Verbreitungsfähigkeit, sowie auf zwei Schlangenarten: die Hufeisennatter (Hemorrhois hippocrepis) und die Treppennatter (Zamenis scalaris). Diese versehentlich eingeschleppten Schlangen bedrohen die einheimischen Eidechsenpopulationen, die ein Symbol für die Fauna der Pityusen sind.

Die Umsetzung umfasste Maßnahmen zur Erkennung, zum Fang, zur Beseitigung und zur Kontrolle der Schlangen sowie die Zusammenarbeit mit lokalen Akteuren und Informationskampagnen, um die Beunruhigung der Bevölkerung zu minimieren. Obwohl sie keine Gefahr für den Menschen darstellen, sorgen diese Arten für Unruhe unter Einwohnern und Touristen, insbesondere in den Monaten mit hohem Besucheraufkommen.

Mit einem Budget von mehr als 856.000 Euro ist das Projekt Teil der öffentlichen Naturschutzpolitik, die der Wiederherstellung einheimischer Ökosysteme und dem Schutz endemischer Arten Vorrang einräumt. Die Überwachung der Ergebnisse ermöglicht es, neue Maßnahmen in Abhängigkeit von der Entwicklung der invasiven Populationen zu bewerten.

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