Das in der Entsalzungsanlage von Formentera durchgeführte Projekt verbessert die Trinkwasserproduktionskapazität durch die Installation eines neuen Umkehrosmose-Rahmens, der den alten, durch Korrosion veralteten Rahmen ersetzt.
Umbauarbeiten an der dritten Produktionslinie der Meerwasserentsalzungsanlage auf Formentera
Formentera (Formentera)
Govern de les Illes Balears
Agència Balear de l'Aigua i la Qualitat Ambiental (ABAQUA)
ITS2019-144
400.000 €
400.000 €
338.917 €
2019
Ausgeführt
Umweltschutz
Ausgeführt: 84.73%
10.02.2022
Vor dem Hintergrund zunehmender Wasserknappheit, die durch die Auswirkungen des Klimawandels und den steigenden Druck durch den Tourismus noch verschärft wird, wird die Trinkwasserversorgung auf den Inseln zu einer vorrangigen Herausforderung. Formentera ist die kleinste der Pityusen und hat in diese Richtung einen wichtigen Schritt gemacht mit der Umgestaltung der dritten Produktionslinie ihrer Entsalzungsanlage.
Die Maßnahme bestand aus der Installation eines neuen Umkehrosmose-Rahmens mit einer Kapazität von 2.500 m³ pro Tag, der den alten, durch Korrosion stark beschädigten Rahmen ersetzt. Auf diese Weise werden die Leistung und die Kontinuität der Trinkwasserproduktion sichergestellt, die für die Deckung des Bedarfs sowohl der einheimischen Bevölkerung als auch der Touristen unerlässlich ist.
Die verwendete Technologie der Umkehrosmose ermöglicht es, aus Meerwasser Wasser von hoher Qualität zu gewinnen, wobei die Energieeffizienz gegenüber herkömmlichen Methoden deutlich verbessert wurde. Diese Lösung eignet sich besonders für Inselgebiete wie Formentera, wo natürliche Wasserquellen knapp und begrenzt sind.
Die Maßnahme ist Teil der Strategie der Regierung für die Modernisierung und Stärkung der für die ökologische Nachhaltigkeit des Archipels wichtigen Infrastrukturen. Die Maßnahme wurde von der Balearischen Agentur für Wasser und Umweltqualität (ABAQUA) mit Finanzierung durch die Steuer für nachhaltigen Tourismus durchgeführt. Dieses Projekt verbessert nicht nur die Widerstandsfähigkeit Formenteras gegenüber der Knappheit der Wasserressourcen, sondern trägt auch zur Festigung eines effizienteren und nachhaltigeren Modells der Wasserwirtschaft bei.
Maßnahmen zur Verminderung von Leckagen und zum Ausbau des Netzes für entsalztes Wasser auf den Inseln
Mallorca, Menorca, Ibiza, Formentera
38.261.151 €
Status: Begonnen
Bau einer Trinkwasserleitung zur Verbindung der Gemeinden Maria de la Salut und Petra
Mallorca
12.447.922 €
Status: Laufend
Die Regierung plant Verbesserungen der Wasserversorgung in Porreres, Selva und Marratxí
Mallorca, Menorca, Ibiza, Formentera
1.514.000 €
Status: Nicht begonnen