Digitalisierung und Effizienz bei der Wasseraufbereitung in Sa Coma

Die Stadtverwaltung steigert die Wassereffizienz mit einem intelligentem Netz

Worum geht es?

Die Stadtverwaltung von Sant Llorenç des Cardassar hat ein Projekt zur Erneuerung und Erweiterung des aufbereiteten Wassernetzes entlang der Küste der Gemeinde gefördert. Die Maßnahme wird die Nutzung dieser Ressource in Grünanlagen und bei der Straßenreinigung optimieren, den Druck auf die Grundwasserleiter verringern und die Effizienz des bestehenden Netzes verbessern.

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Daten

  • Renovierung, Erweiterung, Automatisierung und digitale Verwaltung des Abwassernetzes im Küstengebiet von Sant Llorenç des Cardassar.

  • Mallorca (Sant Llorenç des Cardassar)

  • Federació d'Entitats Locals de les Illes Balears

  • Ajuntament de Sant Llorenç des Cardassar

  • ITSE2023-184

  • 432.244 €

  • 432.244 €

  • 235.997 €

  • 2023E

  • Laufend

  • Umweltschutz

  • Ausgeführt: 54.6%

  • 13.08.2025

Das Projekt

Die Küstenstadt Sant Llorenç des Cardassar verfügt seit Jahren über ein Verteilungsnetz für aufbereitetes Wasser aus der Kläranlage von Sa Coma. Technische Probleme mit der Infrastruktur – undichte Stellen, mangelnder Druck, unzureichende Sektorisierung und veraltete Materialien – erschweren jedoch ihre volle Nutzung. Dieses Projekt setzt genau an diesem Punkt an, indem es mehr als 1.800 Meter Rohrleitungen erneuert und digitale Managementsysteme einbaut.

Die Maßnahme wird in Straßen wie Mare Selva, Garrover, Tamarell, Mimoses und Eucaliptus in der städtischen Umgebung von Sa Coma durchgeführt. Das neue Netz wird sektorisiert, vermascht und mit Drucksensoren und Durchflussmessern ausgestattet, die an das SCADA-System der Kläranlage angeschlossen sind. Darüber hinaus werden solarbetriebene Basisstationen installiert, die in Echtzeit Daten über den Verbrauch und den Netzzustand sammeln und übertragen.

Eines der Hauptziele ist die Sicherstellung ausreichender Durchflüsse und Drücke in allen Bereichen, insbesondere an den am weitesten von der Ableitung entfernten Stellen. Automatisierung und Instrumentierung werden eine schnellere Erkennung von Zwischenfällen ermöglichen, Leckagen reduzieren und die Effizienz des Systems insgesamt verbessern.

Dieses Projekt zielt darauf ab, die Verwendung von wiedergewonnenem Wasser als Alternative zu Trinkwasser für nicht-häusliche Zwecke wie Gartenbewässerung oder Straßenreinigung zu fördern. Diese Maßnahme wird dazu beitragen, die Entnahme von Grundwasser in den Monaten mit dem höchsten Wasserdruck zu verringern und die Einleitung von behandeltem Wasser ins Meer zu reduzieren, was sich positiv auf die Umwelt an der Küste auswirken wird. Die Arbeiten haben eine geschätzte Dauer von vier Monaten und ein Gesamtbudget von 432.244 Euro. 


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