Hilfe zur Erhaltung des landwirtschaftlichen Erbes in Schutzgebieten

Das Projekt unterstützt landwirtschaftliche Betriebe in Naturparks und Kulturgütern

Worum geht es?

Mehr als 220.000 Euro wurden für die Entschädigung von landwirtschaftlichen Betrieben in besonders wertvollen Natur- oder Kulturgütern bereitgestellt. Die Beihilfen würdigen die aktive Rolle dieser Betriebe bei der Erhaltung der Landschaft, der Artenvielfalt und der kulturellen Identität der Balearen.

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Daten

  • Erhaltung des Kultur- und Naturerbes von landwirtschaftlichen Betrieben in Naturschutzgebieten

  • Mallorca, Menorca, Ibiza, Formentera

  • Govern de les Illes Balears

  • Fons de Garantia Agrària i Pesquera de les Illes Balears (FOGAIBA)

  • ITS2016-009

  • 500.000 €

  • 500.000 €

  • 223.878 €

  • 2016

  • Ausgeführt

  • Umweltschutz

  • Ausgeführt: 44.78%

  • 26.09.2023

Das Projekt

Die Naturschutzgebiete der Balearen, wie s’Albufera, Mondragó oder Ses Salines, bilden ein wichtiges ökologisches Erbe für den Archipel. In vielen dieser Gebiete wird nach wie vor Landwirtschaft betrieben, die jedoch keineswegs eine Bedrohung darstellt, sondern als wesentlicher Bestandteil des ökologischen Gleichgewichts betrachtet wird. Vom Tramuntana-Gebirge bis zum Naturschutzgebiet s'Albufereta auf Mallorca erhalten die Landgüter Wege, Weiden und ethnografische Elemente von hohem kulturellem und ökologischem Wert.

Um diese Funktion anzuerkennen, hat die Regierung eine Reihe spezifischer Beihilfen für landwirtschaftliche Betriebe in Naturschutzgebieten oder in Gebäuden, die als Kulturerbe anerkannt sind, ins Leben gerufen. Die von FOGAIBA verwalteten Subventionen decken Maßnahmen wie die Verbesserung von Wegen, die Wiederansiedlung einheimischer Nutztierrassen oder Investitionen in Sachanlagen zum Zwecke des Naturschutzes ab.

Zu den Begünstigten zählen kleine und mittlere Betriebe, die neben der Produktion von Lebensmitteln auch immaterielle Werte bewahren. Im Fall von Menorca, das von der UNESCO zum Biosphärenreservat erklärt wurde, steht dieses Modell im Einklang mit dem jahrzehntelangen Zusammenleben von Agrarwirtschaft und Landschaftsschutz. Auch auf Mallorca spielen viele Betriebe im Tramuntana-Gebirge weiterhin eine Schlüsselrolle bei der Gestaltung der Landschaft.

Obwohl das ursprüngliche Budget eine halbe Million Euro betrug, wurden nur etwa 224.000 Euro ausgegeben. Das Programm hat einen wichtigen Präzedenzfall für die Formulierung von Agrarpolitiken mit territorialer Ausrichtung geschaffen. Die Beihilfen unterstützen nicht nur traditionelle Aktivitäten, sondern integrieren den Naturschutz als Teil der ländlichen Zukunft.

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