Ein Umweltprojekt, das soziale Inklusion auf Mallorca fördert

Nicht mechanisierte Brigaden verbessern Lebensräume in Naturparks unter Beteiligung der Bevölkerung

Worum geht es?

Mallorca war Schauplatz eines Projekts, das ökologischen Naturschutz und soziale Wiedereingliederung verbindet. Brigaden aus Menschen in prekären Lebenssituationen haben in Naturparks und auf öffentlichen Anwesen gearbeitet und dort ohne den Einsatz von Maschinen Instandhaltungs- und Verbesserungsarbeiten durchgeführt. Eine Maßnahme, die Ökologie und Arbeitswürde miteinander verbindet.

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Daten

  • Bewirtschaftung und Erhaltung von Naturräumen durch Menschen, die von sozialer Ausgrenzung bedroht sind

  • Mallorca

  • Govern de les Illes Balears

  • Conselleria de Medi Ambient i Territori

  • ITS2017-046

  • 254.660 €

  • 254.660 €

  • 254.535 €

  • 2017

  • Ausgeführt

  • Umweltschutz

  • Ausgeführt: 99.95%

  • 11.08.2021

Das Projekt

Im Jahr 2017 floss ein Teil der öffentlichen Mittel für den Erhalt von Naturräumen auf den Balearen in ein einzigartiges Projekt auf Mallorca: die Integration von Menschen, die von sozialer Ausgrenzung bedroht sind, in Arbeiten zum Umweltschutz. Diese Initiative, die vom regionalen Ministerium für Umwelt und Territorium gefördert wurde, wurde durch manuelle Brigaden umgesetzt, die an die Fähigkeiten der Teilnehmer angepasst waren.

Das Programm war in acht Aktionsblöcke gegliedert. Hervorzuheben sind dabei die Arbeiten an den Dünensystemen von s’Albufera und s’Albufereta, der Küstenschutz von Mondragó, die Wiederaufforstung mit einheimischen Arten in Llevant oder die Beseitigung von Abfällen in Es Trenc-Salobrar de Campos. Außerdem wurden Arbeiten auf öffentlichen Anwesen in der Serra de Tramuntana und punktuelle Maßnahmen in den Naturparks von Ibiza und Cabrera durchgeführt.

Der Schwerpunkt des Projekts lag auf zwei Aspekten: der Verbesserung des ökologischen Zustands von Schutzgebieten und der aktiven Eingliederung benachteiligter Menschen in den Arbeitsmarkt. Die Arbeiten ersetzten nicht die technischen Aufgaben des IBANAT (Balearische Naturschutzbehörde), sondern ergänzten deren Umfang durch manuelle, nachhaltige und kontinuierliche Maßnahmen.

Für diese Maßnahme wurden 254.535 Euro aus dem genehmigten Budget aufgewendet, deren sozialer und ökologischer Nutzen offensichtlich ist. Die Initiative hat den Schutz empfindlicher Lebensräume gestärkt und gleichzeitig denjenigen, die es am dringendsten benötigen, einen Weg zur Integration geboten. Ein praktisches Beispiel dafür, wie öffentliche Politik Territorium und soziale Gerechtigkeit miteinander verbinden kann.

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