Sant Llorenç modernisiert ihr Netz für aufbereitetes Wasser an der Küste

Die Gemeinde führt Fernsteuerung und Sektorisierung im System für aufbereitetes Wasser ein

Worum geht es?

Die Stadtverwaltung von Sant Llorenç hat die Erneuerung und Digitalisierung des Netzes für aufbereitetes Wasser in ihren Küstenorten abgeschlossen. Die Maßnahme verbessert den Druck und den Durchfluss, reduziert Leckagen und erweitert die Bewässerung von Grünflächen sowie die Straßenreinigung mit nicht trinkbarem Wasser, was dazu beiträgt, den Druck auf die Grundwasserleiter zu verringern.

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Daten

  • Ausbau des Netzes für aufbereitetes Wasser in mehreren Straßen von Sant Llorenç des Cardassar.

  • Mallorca (Sant Llorenç des Cardassar)

  • Federació d'Entitats Locals de les Illes Balears

  • Ajuntament de Sant Llorenç des Cardassar

  • ITSE2023-190

  • 394.332 €

  • 394.332 €

  • 341.626 €

  • 2023E

  • Ausgeführt

  • Umweltschutz

  • Ausgeführt: 86.63%

  • 26.02.2026

Das Projekt

Das aufbereitete Wassernetz, das Sa Coma, S’Illot und einen Teil von Cala Millor versorgt, litt seit Jahren unter Leckagen, unzureichenden Durchflussmengen und fehlender Sektorisierung. Diese Mängel verhinderten eine optimale Nutzung des in der Kläranlage von Sa Coma aufbereiteten Wassers, wodurch dessen Einsatz zur Bewässerung von Gärten und zur Straßenreinigung in der Hochsaison eingeschränkt war.

Nach Abschluss der Arbeiten verfügt das Netz nun über fast 1,9 Kilometer neue Leitungen aus hochdichtem Polyethylen mit Gewebearmierung, die mit Absperrventilen in Abschnitte unterteilt sind. Diese Verbesserung ermöglicht es, den Betriebsdruck zu erhöhen und eine konstante Versorgung in allen Gebieten sicherzustellen, auch in den am weitesten vom Stadtzentrum entfernten.

Das System wurde zudem mit drei elektromagnetischen Durchflussmessern und sechs Drucksensoren ausgestattet, die per Fernsteuerung mit der Kläranlage verbunden sind. Diese Messtechnik gewährleistet zusammen mit fünf solarbetriebenen Basisstationen die Fernüberwachung von Verbrauch und Druck in Echtzeit, wodurch die Effizienz gesteigert und die Erkennung von Störungen verbessert wird.

Das Gesamtbudget für die Maßnahme belief sich auf über 430.000 Euro. Abgesehen von der technischen Modernisierung führt die Umstellung bereits zu einer Reduzierung des Trinkwasserverbrauchs für Bewässerung und Reinigung, wodurch die Übernutzung der Grundwasserleiter verringert und unnötige Einleitungen ins Meer vermieden werden. Die Gemeinde gewinnt so an Wassernachhaltigkeit und Versorgungssicherheit in den Monaten mit dem höchsten touristischen Bedarf.

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