Maó installiert seine Denitrifikationsanlage

Das Projekt behandelt das Wasser aus dem Grundwasserleiter, um die Gesundheitskriterien zu erfüllen und die öffentliche Gesundheit zu schützen

Worum geht es?

Die Gemeinde Maó verfügt über eine Denitrifikationsanlage im Gebiet Malbúger, um das Wasser aus dem Grundwasserleiter zu behandeln und es für den Verbrauch geeignet zu machen. Das Projekt, das vollständig aus der Steuer für nachhaltigen Tourismus finanziert wird, ermöglicht es, den Nitratgehalt im kommunalen Netz zu senken und die hygienische Qualität der Versorgung zu gewährleisten.

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Daten

  • Denitrifikationsstation

  • Menorca (Maó)

  • Consell Insular de Menorca

  • Consell Insular de Menorca

  • ITS2017-106

  • 624.916 €

  • 624.916 €

  • 624.916 €

  • 2017

  • Ausgeführt

  • Umweltschutz

  • Ausgeführt: 100%

  • 06.05.2022

Das Projekt

Auf Menorca stammt das Wasser des Stadtnetzes ausschließlich aus dem unterirdischen Grundwasserleiter. Diese Situation wird dadurch erschwert, dass die Zeit des höchsten Verbrauchs mit den trockensten Monaten zusammenfällt, was die natürliche Wiederauffüllungskapazität verringert. In den letzten Jahren wurden in den Brunnen der Gemeinde Maó Nitratkonzentrationen gemessen, die über dem gesetzlichen Grenzwert von 50 mg/l lagen, was die Trinkbarkeit des Wassers beeinträchtigte.

Um eine ausreichende und qualitativ hochwertige Versorgung sicherzustellen, evaluierte der Inselrat von Menorca verschiedene technische, wirtschaftliche und ökologische Optionen für die Wasseraufbereitung. Die biologische Denitrifikation erwies sich als die günstigste Alternative, um die hohen Nitratwerte zu korrigieren und die geltenden Gesundheitsvorschriften einzuhalten, ohne die Umwelt negativ zu beeinträchtigen.

Das Projekt umfasste den Bau und die Installation einer Denitrifikationsanlage neben den Speichern von Malbúger mit einer anfänglichen Kapazität zur Aufbereitung von 800 bis 1.000 m³ pro Tag. Die Anlage versorgt in erster Linie das Netz von Malbúger, kann jedoch aufgrund ihrer Konzeption auch mit den übrigen Netzen der Gemeinde verbunden werden, um ihre Reichweite zu vergrößern und die Qualität des in ganz Maó verteilten Wassers zu verbessern.

Mit einer Investition von mehr als 624.000 Euro, die aus Mitteln der Steuer für nachhaltigen Tourismus finanziert wurde, ist die Anlage bereits in Betrieb und trägt dazu bei, eine sichere städtische Versorgung für Einwohner und Besucher zu gewährleisten. Die Maßnahme stärkt die nachhaltige Bewirtschaftung der Wasserressourcen und sichert deren Qualität für künftige Generationen.

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