Förderung der traditionellen Landwirtschaft zur Erhaltung des ländlichen Raums

Diversifizierung des Anbaus und Neupflanzung von Obstbäumen zur Erhaltung der landwirtschaftlichen Umwelt und zur Abschwächung des Klimawandels

Worum geht es?

Angesichts der Tatsache, dass immer mehr traditionelle landwirtschaftliche Betriebe ihre Tätigkeit aufgeben, fördert ein neues Hilfsprogramm nachhaltige Anbaumethoden, wie z. B. Mehrfachkulturen oder die Wiederanpflanzung von Obstbäumen, um die ländliche Landschaft und den damit verbundenen ökologischen Nutzen zu erhalten. Mehr als 1.200 Betriebe könnten von diesen Maßnahmen profitieren.

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Daten

  • Erhaltung der traditionellen Agrarlandschaft

  • Mallorca, Menorca, Ibiza, Formentera

  • Govern de les Illes Balears

  • Fons de Garantia Agrària i Pesquera de les Illes Balears (FOGAIBA)

  • ITS2023-018

  • 2.500.000 €

  • 2.500.000 €

  • 103.428 €

  • 2023

  • Begonnen

  • Umweltschutz

  • Ausgeführt: 4.14%

  • 11.08.2025

Das Projekt

Die Agrarlandschaft ist ein wesentlicher Bestandteil der ländlichen Umwelt und des ökologischen Gleichgewichts. In den letzten Jahren sind jedoch viele traditionelle Bauernhöfe dem städtebaulichen Druck, dem fehlenden Generationswechsel und den Auswirkungen des Klimawandels zum Opfer gefallen. Um dieser Entwicklung entgegenzuwirken, wurde ein Programm zur Förderung umweltfreundlicher landwirtschaftlicher Praktiken und zur Stärkung der Widerstandsfähigkeit des Gebiets aufgelegt.

Der Plan sieht zwei Hauptaktionslinien vor. Die erste konzentriert sich auf die Diversifizierung des Anbaus in traditionellen, nachhaltigen Betrieben durch Beihilfen, die die von den Landwirten erbrachten Umweltleistungen anerkennen. Zu den Anforderungen gehören die Beibehaltung des agroforstlichen Mosaiks, die Erhaltung der Vegetationsdecke zum Schutz vor Erosion und die Förderung der Fruchtfolge oder der Viehhaltung.

Bei der zweiten Linie geht es vorrangig um die Wiederanpflanzung einheimischer Obstbäume, die stark von Dürre, Schädlingen und Krankheiten betroffen sind. Die Beihilfe beläuft sich auf 20 bis 30 Euro pro Baum, so dass insgesamt etwa 40.000 Bäume erneuert werden können. Diese Maßnahme zielt darauf ab, die Aufgabe von landwirtschaftlichen Betrieben einzudämmen und zur Wiederherstellung der biologischen Vielfalt und der landwirtschaftlichen Produktivität beizutragen.

Schätzungsweise 1200 landwirtschaftliche Betriebe könnten von dem Programm mit einem Gesamtbudget von 6 Mio. Euro profitieren. Die Aufrufe sind an die agronomischen Rhythmen angepasst, so dass die Anpflanzungen und Maßnahmen in den optimalen Zeiträumen durchgeführt werden können, mit einer gestaffelten Umsetzung zwischen 2023 und 2024. Die Beihilfe ist auch an den europäischen Rechtsrahmen für Landwirtschaft und Umwelt angepasst. 






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