Ibiza verstärkt den Kampf gegen illegale Aktivitäten im Wohnungs- und Transportwesen

Ein umfassender Plan koordiniert Inspektionen, Technologie und Kommunikation, um illegale Aktivitäten auf der Insel einzudämmen

Worum geht es?

Der Inselrat von Ibiza treibt einen Aktionsplan gegen illegale Touristenvermietungen und irreguläre Transportdienste voran, der eine Aufstockung des Personals, neue digitale Tools sowie Informationskampagnen umfasst. Die Initiative soll die Straflosigkeit verringern, Strafverfahren beschleunigen und Wohnraum für Wohnzwecke zurückgewinnen.

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Daten

  • Sofortmaßnahmenplan gegen illegale Vermietungen auf der Insel Ibiza (Phase I)

  • Ibiza (Eivissa, Sant Josep de Sa Talaia)

  • Consell Insular d'Eivissa

  • Consell Insular d'Eivissa

  • ITS2425-111

  • 22.275.815 €

  • 4.252.590 €

  • 0 €

  • 2024-2025

  • Nicht begonnen

  • Verantwortungsvoller Tourismus

  • Ausgeführt: 0%

  • 29.07.2025

Das Projekt

Der Druck durch illegale Ferienvermietungen und nicht genehmigte Transportdienste ist zu einem der Hauptfaktoren für das Ungleichgewicht auf dem Wohnungsmarkt und in der Mobilität auf Ibiza geworden. Der Pla de Xoc entstand im Rahmen des Jahresplans 2024–2025 mit dem Ziel, die Prüfkapazitäten zu stärken und die Zeitspanne zwischen Anzeige und Strafe zu verkürzen. Diese Verzögerung hatte bislang das Gefühl der Straflosigkeit unter den Straftätern geschürt.

Das Projekt sieht eine gezielte Verstärkung der personellen Ressourcen vor, mit Teams aus Inspektoren, Ausbildern und Verwaltungspersonal, die sich dem Tourismus und Transport widmen, sowie einem technischen Büro für die allgemeine Koordination. Hinzu kommt die Einführung neuer IT-Tools mit Geolokalisierungssystemen, einer integrierten Aktenverwaltung und Web-Scraping-Techniken zur Aufdeckung illegaler Anzeigen auf digitalen Plattformen.

Einer der Schwerpunkte ist die Zusammenarbeit mit den Gemeinden der Insel und der örtlichen Polizei. Der Plan sieht gemeinsame Inspektionen, Informationsaustausch sowie die Stärkung der kommunalen Einheiten zur Bearbeitung von städtebaulichen Sanktionen, Schließungen und Fahrzeugstilllegungen vor. Diese Koordination soll den Verwaltungskreislauf schließen und die Zeitspanne zwischen der Feststellung eines Verstoßes und dessen wirksamer Abwicklung verkürzen.

Der Plan umfasst ebenfalls eine Kommunikationsstrategie, die sich an Einwohner, Eigentümer und Touristen richtet. Dazu gehören Kampagnen in den Medien, sozialen Netzwerken und im öffentlichen Raum. Mit einer bis 2027 geplanten Gesamtinvestition von über 22 Millionen Euro ermöglicht der Pla de Xoc eine stabile Reaktion auf illegale Aktivitäten, die sich direkt auf die Verfügbarkeit von Wohnraum, die Rechtssicherheit des Sektors und die Qualität des Reiseziels auswirkt.


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